Die britische Regierung will einen neuen Vertrag mit Frankreich abschließen, um Bootsmigranten am Ärmelkanal zu stoppen.
Der Vertrag sieht vor, dass Großbritannien für den Einsatz von fünf französischen Polizeieinheiten zur Überwachung der Küste aufkommt. Dafür zahlt Großbritannien 760 Millionen Euro. Ein Teil der vereinbarten Summe wird nur gezahlt, wenn die Zahl der Migranten tatsächlich zurückgeht.
Nach Medienberichten sieht das Abkommen unter anderem den Einsatz von Polizisten in Schutzausrüstung vor, um Menschengruppen an den Stränden an der Überfahrt zu hindern. Vorgesehen sind verstärkte Überwachungseinsätze mit Kameras, Drohnen und Hubschraubern. Das Abkommen soll im Sommer in Kraft treten und die bisherige Vereinbarung ablösen.
dpa/sh