Der Chef des Babykostherstellers Hipp hat die zurückhaltende Kommunikation seiner Firma zu dem Erpressungsversuch mit vergifteter Nahrung verteidigt.
Es gehe darum, dass die Sicherheitsbehörden "umso ungestörter ermitteln können, je weniger nach außen dringt", erklärte Geschäftsführer Stefan Hipp der österreichischen Zeitung "Die Presse".
Jede Nachricht behindere die Ermittlungen. Deshalb würden alle Mitteilungen des Unternehmens im oberbayerischen Pfaffenhofen vor der Veröffentlichung mit den Ermittlern abgesprochen, sagte Hipp.
In Österreich, Tschechien und der Slowakei waren insgesamt fünf manipulierte Gläser mit Babynahrung entdeckt worden. Eins könnte in Österreich noch in Umlauf sein.
dpa/sh