Die Zahl der irregulären Grenzübertritte in die EU ist im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 40 Prozent gesunken. Das teilte die europäische Grenzschutzagentur Frontex mit.
Am größten war der Rückgang demnach auf der Route über Westafrika mit einem Minus von mehr als 80 Prozent. Insgesamt wurden mehr als 21.000 irreguläre Grenzübertritte registriert.
Einer der Hauptgründe für den Rückgang war laut Frontex das schlechte Wetter entlang der wichtigsten Migrationsrouten. Die Wetterbedingungen sorgten aber auch für höhere Opferzahlen. So seien im Mittelmeer seit Jahresbeginn fast 1.000 Menschen ums Leben gekommen, sagt die europäische Grenzschutzagentur.
belga/dlf/jp