Eine Delegation der Europäischen Union ist nach Ungarn gereist. In der Hauptstadt Budapest trifft sie sich zu ersten Gesprächen mit dem Team von Peter Magyar, dem Sieger der ungarischen Wahlen.
Bei diesen Gesprächen geht es unter anderem um die Freigabe von rund 17 Milliarden Euro an EU-Mitteln. Die EU hatte diese Mittel blockiert, weil sie Ungarn unter Premier Victor Orban vorgeworfen hatte, die Grundsätze eines Rechtsstaates zu missachten.
Peter Magyar wird Anfang Mai seinen Amtseid als Ministerpräsident ablegen. Er hat während seines Wahlkampfs versprochen, die EU-Gelder so schnell wie möglich freigeben zu lassen, um der ungarischen Wirtschaft einen Schub zu geben.
vrt/okr