Auf der internationalen Sudan-Konferenz in Berlin ist dem Bürgerkriegsland humanitäre Hilfe in Höhe von mehr als 1,3 Milliarden Euro zugesagt worden. Das hat der deutsche Außenminister Wadephul mitgeteilt.
Er sagte, das sei in Zeiten schrumpfender Entwicklungshilfe ein gutes Zeichen. Der Minister schloss sich der Forderung der UN-Menschenrechtskommission nach einem Waffenembargo gegen den gesamten Sudan an.
In dem drittgrößten afrikanischen Land herrscht seit genau drei Jahren ein blutiger Bürgerkrieg, der nach UN-Angaben die größte humanitäre Krise auf der Welt auslöste. Derzeit sind mehr als 11,6 Millionen Menschen auf der Flucht im Sudan und den Nachbarländern, mehr als 19 Millionen Menschen sind von Hunger bedroht.
dpa/jp