Nach den Schüssen an einer Schule in Kahramanmaras im Südosten der Türkei hat sich die Zahl der Toten auf neun erhöht. Es handelt sich dabei um acht Schüler und einen Lehrer. Das hat Innenminister Mustafa Ciftci mitgeteilt.
Zuvor hatte der Provinzgouverneur Mükerrem Ünlüer mitgeteilt, dass auch der Angreifer tot sei. Der Angreifer hat Ünlüer zufolge seinem Vater, einem pensionierten Polizisten, mutmaßlich Waffen abgenommen. Er habe diese in seinem Rucksack mit in die Schule gebracht. Fünf Waffen und sieben Magazine habe er bei sich gehabt. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.
Der Vater des Angreifers sei festgenommen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Im Rahmen der Ermittlungen sei ein Veröffentlichungsverbot bezüglich des Vorfalls verhängt worden, hieß es von der türkischen Rundfunkbehörde Rtük.
Bereits am Dienstag waren an einem Gymnasium in der südöstlichen Stadt Sanliurfa Schüsse gefallen. 16 Personen wurden verletzt, darunter zehn Schüler.
dpa/moko