Die Wahlniederlage des prorussischen Regierungschefs Orban in Ungarn hat keinen Einfluss auf den Ukraine-Krieg. Er sehe da keinen Zusammenhang, sagte Kremlsprecher Peskow am Montag.
Russland führt seit mehr als vier Jahren einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Orban hatte in der Vergangenheit EU-Hilfen für die Ukraine ausgebremst. Medien berichteten zuletzt, dass die ungarische Führung den Kreml heimlich über geplante Maßnahmen der EU informiert und sich als Russlands Interessenvertreter in Brüssel angeboten habe. Orbans Wahlniederlage wurde daher von einigen Medien auch als Schlappe für Kremlchef Putin bezeichnet.
dpa/vk