An allen Grenzübergängen des Schengen-Raums soll ab diesem Freitag das digitale Ein- und Ausreisesystem für Menschen ohne EU-Pass funktionieren. Laut EU-Kommission erfasst das Verfahren mehr Daten als bisher und bekämpft dadurch Kriminalität sowie Terrorismus. Mehrere Flughäfen in der EU haben das System schon vor einigen Monaten eingeführt, darunter auch der Brüsseler Nationalflughafen.
Das sogenannte Entry-Exit-System (EES) speichert biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder. Der Stempel im Pass entfällt dagegen. Die strengeren Vorschriften für Reisende ohne die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedslands gelten künftig an allen Grenzübergängen von 25 EU-Staaten sowie von Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.
dpa/sh