Seit Samstag dürfen Online-Plattformen in der EU im Kampf gegen Kinderpornografie keine private Kommunikation mehr durchsuchen. Eine Übergangsregelung für die sogenannte freiwillige "Chatkontrolle" ist ausgelaufen. Über eine dauerhafte Lösung wird in der Europäischen Union noch verhandelt.
Eine zeitlich befristete Ausnahme von europäischen Datenschutzregeln hatte es zum Beispiel WhatsApp, Instagram, Microsoft und Google erlaubt, auch privat gesendete Inhalte auf Darstellungen von Kindesmissbrauch zu kontrollieren.
dpa/jp