Bei einem bewaffneten Angriff im Osten des Kongo sind nach Militärangaben 43 Menschen getötet worden. Das Militär beschuldigte die mit der Terrormiliz IS verbundene islamistische Gruppe ADF.
Der Angriff erfolgte demnach zwischen Mittwoch und Donnerstag. Die Angreifer hätten mit Macheten und Messern Menschen getötet und Häuser und Fahrzeuge angezündet.
Die Miliz ADF stammt ursprünglich aus dem ostafrikanischen Uganda und wollte dort einen islamischen Staat errichten. Nach einer militärischen Niederlage flohen die Kämpfer in das Nachbarland Kongo. Seit fast 30 Jahren verüben sie dort Angriffe auf christliche Dörfer oder Kirchen.
Im rohstoffreichen Osten der Demokratischen Republik Kongo herrscht seit Jahren Gewalt. Mehr als hundert Milizen kämpfen dort um die Kontrolle über Rohstoffvorkommen wie Coltan, Kupfer und Kobalt.
dpa/vk