Der Iran hat nächtliche Bombardierungen auf Militäreinrichtungen in der Provinz Isfahan bestätigt.
Derzeit lägen aber noch keine Informationen über das Ausmaß der Schäden oder die Zahl der Toten und Verletzten dieser Angriffe vor, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Isna einen örtlichen Behördenvertreter.
Die USA hatten einem Medienbericht zufolge einen massiven Angriff auf ein großes Munitionsdepot in Isfahan ausgeführt. Dafür hätten sie in der Nacht eine große Menge bunkerbrechende Bomben eingesetzt, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen US-Beamten.
US-Präsident Donald Trump postete auf seiner Plattform Truth Social einen Videoclip, der Explosionen zeigte. Er nannte dazu allerdings keinerlei Kontext. Der Zeitung zufolge handelte es sich dabei um ein Video des Angriffs in Isfahan.
EU mahnt Vorbereitungen gegen mögliche Öl-Engpässe an
Die Europäische Kommission fordert die Mitgliedstaaten der EU auf, sich auf eine möglicherweise länger andauernde Störung des internationalen Energiehandels wegen des Iran-Kriegs vorzubereiten. Sie sollen rechtzeitig und koordiniert Vorkehrungen treffen, um die Versorgung mit Öl und raffinierten Erdölprodukten sicherzustellen, wie es in einer Mitteilung der Kommission heißt. Die Versorgungssicherheit der Europäischen Union sei weiterhin gewährleistet, teilte Energiekommissar Jørgensen mit.
Jørgensen rief die Teilnehmer dazu auf, unter anderem Maßnahmen in Betracht ziehen, um die Nachfrage nach Öl zu reduzieren - vor allem im Transportsektor. Der Kommissar fordert die Mitgliedstaaten außerdem auf, nicht dringende Wartungsarbeiten an Raffinerien zu verschieben und verstärkt Biokraftstoffe anstelle von Erdölprodukten zu nutzen
dpa/rop