Die EU weitet ihre Marineeinsätze im Roten Meer und westlichen Indischen Ozean aus, wird sich aber vorerst nicht an möglichen Einsätzen zur Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormus beteiligen.
Wie die Vertretung der Mitgliedstaaten mitteilte, sieht eine Ergänzung des Mandats vor, dass die beteiligten Schiffe und Flugzeuge künftig auch Informationen über verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit kritischer Unterwasserinfrastruktur sammeln können. Zudem soll es unter anderem Ausbildungsaktivitäten für die Seestreitkräfte Dschibutis und eine Zusammenarbeit mit der jemenitischen Küstenwache geben.
Bei den EU-Marineeinsätzen geht es um die Operationen zum Schutz vor Angriffen der Huthi-Rebellen aus dem Jemen und zur Bekämpfung der Piraterie in der Region.
dpa/rop