Der russische Präsident Putin soll Oligarchen zu Beiträgen für den angeschlagenen Staatshaushalt drängen. Nach Medienberichten sollen so die Staatsfinanzen angesichts der hohen Kosten für den Krieg in der Ukraine stabilisiert werden.
Kreml-Sprecher Peskow wies diese Darstellung zurück. Geschäftsleute hätten bei einem Treffen mit dem Präsidenten selbst vorgeschlagen, Geld an den Staat zu spenden. Putin habe die Initiative begrüßt, aber nicht selbst um Zahlungen gebeten.
Russlands Wirtschaft ist mit westlichen Sanktionen belegt. Der Staatshaushalt leidet unter anderem unter sinkenden Einnahmen aus Öl- und Gasexporten sowie einer schwächelnden Konjunktur. Die Regierung hat deshalb bereits die Mehrwertsteuer angehoben.
dpa/mh