Die Zahl der Kinder und Jugendlichen weltweit, die nicht in die Schule gehen, ist weiter gestiegen. Laut Unesco waren es 2024 rund 273 Millionen Minderjährige. Damit stieg die Zahl schon das siebte Jahr in Folge. Gründe sind Krisen, Bevölkerungswachstum und geringere finanzielle Mittel. Besonders stark ist der Trend in afrikanischen Ländern südlich der Sahara.
Dennoch sieht die Unesco seit der Jahrtausendwende auch beachtliche Verbesserungen. In Madagaskar und Togo etwa sei der Anteil der Kinder, die nicht zur Schule gingen, um 80 Prozent zurückgegangen.
dpa/sh