Die Zahl der Asylanträge in der EU, Norwegen und der Schweiz ist 2025 deutlich gesunken - um 19 Prozent auf etwa 822.000. Laut dem Jahresbericht der EU-Asylagentur EUAA liegt das vor allem an deutlich weniger Anträgen aus Syrien, Bangladesch und der Türkei. Dagegen stieg die Zahlen der Anträge aus Afghanistan und Venezuela.
Wichtigstes Zielland war 2025 wieder Deutschland mit 163.000 Anträgen - das sind allerdings rund ein Drittel weniger als im Vorjahr. Auch Spanien, Italien und Griechenland meldeten Rückgänge, während die Zahlen in Frankreich stabil blieben. Insgesamt entfielen 80 Prozent aller Asylanträge auf diese fünf Länder.
dpa/jp