China hat dem Iran seine weitere Unterstützung zugesagt. Außenminister Wang Yi sprach telefonisch mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi und sicherte ihm den Fortbestand der Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu. Wang sagte weiter, China unterstütze den Iran bei der Wahrung seiner Souveränität, Sicherheit und territorialen Integrität.
Zugleich forderte China die USA und Israel auf, ihren Militäreinsatz sofort zu beenden. Die beiden Ländern müssten eine weitere Eskalation vermeiden und eine Ausweitung der Kämpfe auf den gesamten Nahen Osten verhindern, so der chinesische Außenminister.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat unterdessen beteuert, das Ziel der Angriffe auf den Iran sei nicht, einen Machtwechsel in dem Land herbeizuführen. Er betonte, dass der Konflikt kein endloser Krieg werde.
Präsident Donald Trump hatte die wahrscheinliche Dauer des Krieges mit bis zu vier Wochen angegeben. Hegseth wollte sich nicht auf eine Dauer festlegen. Man wolle dafür sorgen, dass der Iran keine Atomwaffen bauen könne und zudem die Bedrohung durch iranische Raketen einschränken, so der US-Verteidigungsminister.
Die Zahl der US-Soldaten, die im Krieg gegen den Iran getötet worden sind, hat sich am Montag auf vier erhöht. Laut der US-Armee erlag ein Soldat seinen Verletzungen, die er bei einem iranischen Angriff erlitten habe.
Trump zeigte sich unterdessen "sehr enttäuscht" darüber, dass der britische Premierminister Keir Starmer aus seiner Sicht die Nutzung britischer Stützpunkte zu spät erlaubte. Großbritannien hatte den USA unter Berufung auf das Völkerrecht britischen Medien zufolge erst verweigert, Angriffe auf den Iran von britischen Stützpunkten durchzuführen. Am Sonntagabend lenkte Starmer ein und erlaubte die Nutzung von Stützpunkten - allerdings in begrenztem Umfang.
dpa/moko