Die Nato erhöht ihre Militärpräsenz in der Arktis. Damit will sie den von US-Präsident Trump angezettelten Grönland-Konflikt entschärfen. Die Nato hat dazu einen Einsatz namens "Arctic Sentry" (Wächter der Arktis) gestartet.
Ziel sei es, eines der strategisch bedeutendsten Gebiete abzusichern. Verbessert werden soll demnach die Überwachung der riesigen Eisinsel und die Abschreckung der Großmächte Russland und China.
Russland habe seine militärischen Aktivitäten in der Arktis-Region deutlich verstärkt, ein neues Arktis-Kommando eingerichtet sowie ehemalige sowjetische Militärstandorte in der Arktis wieder in Betrieb genommen - darunter Flugfelder und Tiefwasserhäfen.
Auch Chinas wachsendes Interesse sei besorgniserregend, da Peking versuche, Zugang zu Energie, kritischen Rohstoffen und zu See- und Kommunikationslinien zu erhalten.
Grönland ist zu vier Fünfteln mit Eis bedeckt, hat aber nur knapp 57.000 Einwohner.
dpa/vk