Im Zuge der Epstein-Affäre gerät der frühere britische Prinz Andrew erneut schwer unter Druck. Das US-Justizministerium hat am Samstag rund drei Millionen Seiten an Dokumenten und mehr als 100.000 Fotos aus den Ermittlungsakten veröffentlicht.
Die neuen Akten geben auch Einblick in die Korrespondenz zwischen dem verurteilten Sexualstraftäter Epstein und dem Ex-Prinzen. Britische Medien stürzen sich auf Emails und Bilder, die Andrew über eine junge Frau gebeugt zeigen sollen, deren Gesicht geschwärzt ist.
Der britische Premier Starmer befürwortet, dass Andrew vor dem US-Kongress aussagen sollte. Im Rahmen eines "opferorientierten Ansatzes" sollte Andrew Informationen "in jeglicher Form" weitergeben, so Starmer.
Wegen seiner Verwicklung in den Skandal waren dem Ex-Prinzen zuletzt alle Titel entzogen worden. Die Vorwürfe von sexuellem Missbrauch bestreitet er.
vrt/dpa/sh