Nach dem Skandal um sexualisierte KI-Bilder des Chatbots Grok leitet die EU-Kommission ein Verfahren gegen den US-Konzern X ein. Die Brüsseler Behörde wirft dem Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk vor, die Risiken beim Einsatz Künstlicher Intelligenz auf seiner Plattform nicht ausreichend bewertet und begrenzt zu haben.
X war zuletzt in die Kritik geraten, weil Nutzerinnen und Nutzer Grok dazu auffordern konnten, Bilder zu sexualisieren oder Frauen teilweise zu entkleiden. Laut EU-Kommission könnten darunter auch Inhalte fallen, die als Kindesmissbrauch gelten.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte, Verantwortung für Konsens und Kinderschutz dürfe nicht an Tech-Unternehmen abgegeben werden. Mit dem Verfahren nimmt die Kommission in Kauf, die US-Regierung von Präsident Donald Trump erneut zu verärgern.
dpa/rop