In Hongkong hat der Prozess gegen drei führende pro-demokratische Aktivisten begonnen, die die jährlichen Mahnwachen zum Gedenken an die blutige Niederschlagung der Pekinger Demokratie-Bewegung 1989 organisieren.
Den drei Männern wird der Strafbestand Anstiftung zur Subversion vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung droht ihnen eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren.
Die Mahnwachen in Hongkong waren die einzige öffentliche Veranstaltung auf chinesischem Boden, bei denen an die blutige Unterdrückung der chinesischen Demokratie-Bewegung erinnert werden konnte. Seit 2020 wird sie unter Berufung auf ein Sicherheitsgesetz der Zentralregierung in Peking unterbunden.
dpa/sh