Es gibt immer mehr Milliardäre auf der Welt. Das geht aus einem Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam zum Start des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos hervor.
Demnach besaßen die rund 3.000 Milliardäre weltweit im vergangenen Jahr ein Vermögen von 18,3 Billionen US-Dollar (ungefähr 15,75 Billionen Euro). Ihr Vermögen wuchs letztes Jahr um rund 16 Prozent und damit dreimal schneller als im Durchschnitt der Vorjahre.
Gleichzeitig lebe fast die Hälfte der Menschheit in Armut, erklärt Oxfam. Die zwölf Reichsten hätten nun mehr Geld als die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung, das sind mehr als vier Milliarden Menschen.
Der reichste Mann der Welt, Elon Musk, verdient nach Rechnung von Oxfam in vier Sekunden so viel wie ein Durchschnittsmensch in einem Jahr. Er müsste pro Sekunde mehr als 4.500 Dollar verschenken, damit sein Vermögen schrumpfte.
dpa/vk