Syrische Regierungstruppen haben weitere Gebiete im Norden und Osten des Landes unter ihre Kontrolle gebracht.
Die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) hatten zuvor ihre Truppen zurückgezogen. Dabei war es auch zu Gefechten gekommen. Die SDF gelten als wichtiger Verbündeter der USA im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).
Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtet, die Regierungstruppen hätten die nördliche Stadt Tabka sowie den Euphrat-Staudamm eingenommen. Dabei handelt es sich um den größten Staudamm des Landes.
Darüber hinaus hätten die Regierungstruppen mehrere Dörfer eingenommen, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die SDF haben sich demnach auch aus zwei großen Ölfeldern zurückgezogen, die daraufhin von Regierungstruppen übernommen wurden.
dpa/sh