Im vergangenen Jahr gab es deutlich weniger irreguläre Einwanderung in die EU als in den Vorjahren. Das geht aus Zahlen der EU-Grenzschutzbehörde Frontex hervor. Demnach kamen knapp 178.000 Menschen ohne gültige Papiere beziehungsweise ohne Aufenthaltsgenehmigung in die EU - das ist der niedrigste Wert seit 2021.
Insbesondere über die Westafrika-Route (-63 Prozent), über die Westbalkanroute (-42 Prozent) und an den östlichen Landgrenzen der EU zu Belarus (-37 Prozent) seien die Zahlen rückläufig. Laut Frontex-Direktor Leijtens zeigt der Trend, dass die enge Kooperation mit Partnern in Staaten außerhalb der EU gute Ergebnisse bringe. In nordafrikanischen Staaten wie Tunesien oder Marokko wurde die Küstenwache gestärkt und der Kampf gegen Schleuser verschärft.
dpa/belga/jp