Erneuerbare Energiequellen haben im Jahr 2024 fast die Hälfte des Stromverbrauchs in der EU gedeckt. Nach Angaben des Europäischen Statistikamts Eurostat waren es 47,5 Prozent.
Der Anteil erneuerbarer Energien stieg gegenüber dem Jahr 2023 um 2,1 Prozentpunkte. Windenergie (38 Prozent) und Wasserkraft (26,4 Prozent) machten zusammen fast zwei Drittel aus, Sonnenenergie ein Viertel (23,4 Prozent). Sonnenenergie ist die am schnellsten wachsende Energiequelle.
Österreich ist Spitzenreiter: 90 Prozent des Stromverbrauchs stammten 2024 aus erneuerbaren Energiequellen, hauptsächlich Wasserkraft.
Belgien liegt mit 31,3 Prozent weit unter dem Durchschnitt. Es geht allerdings aufwärts: Die föderale Energieregulierungsbehörde Creg meldete letzte Woche, dass Windkraft- und Photovoltaikanlagen letztes Jahr 37 Prozent des in Belgien erzeugten Stroms ausmachten.
belga/vk