In der bei Touristen beliebten Region Patagonien im Süden Argentiniens toben schwere Waldbrände.
Nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Chubut handelt es sich um eine der schwersten Umweltkrisen, die die Provinz je erlebt hat. Er sprach von der größten Dürre seit 1965. Rund 12.000 Hektar seien von den Flammen zerstört worden.
Hohe Temperaturen und starke Winde erschweren die Löscharbeiten. In den vergangenen Tagen wurden bereits rund 3.000 Touristen in Sicherheit gebracht. Die argentinische Regierung geht davon aus, dass die Brände vorsätzlich gelegt worden sind.
dpa/est