US-Präsident Trump geht nicht von einem Angriff der Ukraine auf die Residenz des russischen Präsidenten Putin aus. Er glaube nicht, dass dieser Angriff stattgefunden habe, sagte er auf eine Nachfrage von Journalisten. Vor einer Woche hatte Trump nach einem Gespräch mit Putin den angeblich geplanten Angriff noch kritisiert.
Seit dem 29. Dezember behauptet Russland, dass die Ukraine versucht habe, die Waldai-Residenz Putins mit Kampfdrohnen anzugreifen. Kiew hatte das vehement bestritten. Der US-Geheimdienst CIA war zu der Erkenntnis gekommen, dass die Ukraine weder Putin ins Visier genommen noch eine seiner Residenzen angegriffen hat.
Opfer und Schäden in Kiew und Umgebung
Russland hat die Ukraine in der Nacht zum Montag erneut mit Angriffen überzogen. In der Hauptstadt Kiew wurde Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge eine medizinische Einrichtung getroffen, vier Menschen seien dadurch verletzt worden. Ein Mann, der zur Behandlung in der Einrichtung war, kam demnach ums Leben.
Auch im Kiewer Umland hatten die Schläge schwere Folgen. Ein Mann sei getötet worden, teilte die regionale Polizei mit. An mehreren Orten des Gebiets seien Wohnhäuser, Autos und Garagen beschädigt worden. In der Nacht gab es zeitweise in der gesamten Ukraine Luftalarm.
dpa/sh