Nach der Brandkatastrophe in der Silvesternacht in den Schweizer Alpen dauern die Ermittlungen an. Im Fokus steht dabei die Identifizierung der Todesopfer. Sie wird laut den Ermittlungsbehörden noch Tage dauern.
Bei dem Unglück in einer Bar im Nobel-Skiort Crans-Montana starben etwa 40 Menschen, weitere 115 Menschen wurden verletzt. Mindestens 80 davon wurden so schwer verletzt, dass sie sich immer noch in Lebensgefahr befinden.
Unter den Toten und Verletzten werden auch ausländische Touristen vermutet, etwa aus Frankreich und Italien. Priorität sei es, die Opfer zu identifizieren, um sie ihren Angehörigen zu übergeben. Das belgische Außenministerium hat bisher keine Kenntnis von möglichen belgischen Opfern.
Zur Brandursache spricht die Regierung des Kantons Wallis in einer Mitteilung von einem "Flashover". Mit dem Ausdruck wird der sekundenschnelle Übergang eines kleinen Feuers zu einem Großbrand bezeichnet.
Am Neujahrsabend fand ein Gedenkgottesdienst für die Opfer statt. Etwa 400 Menschen nahmen daran teil.
dpa/rtbf/vrt/sh/est