Die Schweizer haben sich in einer Volksabstimmung gegen eine hohe Erbschaftssteuer für Superreiche entschieden. Der Vorschlag kam von den Jungsozialisten.
Er sah vor, dass Vererbungen und Schenkungen ab einer Höhe von 50 Millionen Schweizer Franken (53 Millionen Euro) mit einer Erbschaftssteuer von 50 Prozent belegt werden. Mit den Steuereinnahmen wollten die Jungsozialisten Klimaschutzmaßnahmen finanzieren.
79 Prozent stimmten dagegen. Viele Schweizer und auch die Regierung befürchteten, einen Exodus der Superreichen und damit am Ende weniger Steuereinnahmen. 2.500 Superreiche wären davon betroffen gewesen, das wären 0,03 Prozent der Schweizer Bevölkerung.
In einem anderen Referendum stimmten 84 Prozent gegen einen verpflichtenden Bürgerdienst für junge Menschen.
belga/vk