Nach dem Einschlag russischer Raketen in unmittelbarer Nähe der EU-Vertretung in Kiew wirbt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas eindringlich für noch stärkeren Druck auf Kremlchef Putin.
Diese Angriffe zeigten, dass sich Putin über jegliche Friedensbemühungen einfach nur lustig mache, sagte die frühere Regierungschefin Estlands bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister in Kopenhagen. Als mögliche Handlungsoptionen für die EU nannte Kallas neue Sanktionen und einen Ausbau der militärischen Unterstützung für die Ukraine.
Sie verwies dabei darauf, dass an einem neuen Paket mit Strafmaßnahmen bereits gearbeitet wird. Im Idealfall soll es den russischen Energiesektor treffen sowie den Zugang Moskaus zu Finanzdienstleistungen weiter einschränken.
dpa/sh