Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat Russland eine "Verzögerungsstrategie" bei der Suche nach Frieden für die Ukraine vorgeworfen.
Konkret geht es um das geplante Zweiertreffen zwischen Kremlchef Putin und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Putin halte es für richtig, dieses Treffen an Vorbedingungen zu knüpfen, die aus Sicht der Ukraine und auch aus seiner persönlichen Sicht völlig inakzeptabel seien, sagte Merz bei einer Pressekonferenz mit Kanadas Premierminister Carney in Berlin.
US-Präsident Trump hatte nach dem Treffen zunächst in Alaska mit Putin und dann in Washington mit Selenskyj und anderen europäischen Staats- und Regierungschefs den Eindruck vermittelt, nahe an einer Friedenslösung zu sein. Demnach sollte ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj innerhalb der nächsten zwei Wochen organisiert werden. Diese Frist läuft in wenigen Tagen aus.
dpa/rop