Die Schweiz will nach der Ankündigung neuer US-Zölle auf Gegenmaßnahmen verzichten, obwohl das Land von diesen noch härter getroffen wird als die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.
US-Präsident Donald Trump kündigte Zölle in Höhe von 31 Prozent auf Schweizer Waren an, im Vergleich zu 20 Prozent auf Produkte aus der EU.
"Eine Zunahme der handelspolitischen Spannungen ist nicht im Interesse der Schweiz", teilte die Regierung in Bern mit. Gegenmaßnahmen wären mit Kosten für die Schweizer Volkswirtschaft verbunden, nämlich durch eine Verteuerung von Importen aus den USA.
Die Schweizer Regierung verweist darauf, dass die Schweiz 2024 alle Industriezölle abgeschafft habe und 99 Prozent aller Waren aus den USA zollfrei in die Schweiz importiert werden können.
dpa/moko