In Myanmar hat das Militär Warnschüsse in die Luft abgefeuert, um im Erdbebengebiet einen Konvoi des chinesischen Roten Kreuzes aufzuhalten. Das hat die Militärjunta in Myanmar mitgeteilt.
Zuvor war es nicht gelungen, den Konvoi auf andere Weise zum Halten zu bringen. Ein Militärsprecher sagte, die Behörden seien vorher nicht über diese Hilfslieferung in Kenntnis gesetzt worden. Das sei jedoch Voraussetzung für das Einführen ausländischer Hilfsgüter.
Laut dem chinesischen Außenministerium hat sich der Fall aufgeklärt. Die Hilfslieferung sei angekommen.
China hat mehr als 200 Einsatzkräfte nach Myanmar geschickt, um dem Land nach dem schweren Erdbeben Hilfe zu leisten. Mehr als 2.700 Menschen sind bei dem Erdbeben ums Leben gekommen.
rtbf/moko