17 Tote bei schweren Unruhen im Iran

Bei Protesten und Unruhen in Dutzenden Städten des Irans sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen.

Proteste in Teheran am Mittwochabend (Bild: AFP)

Proteste in Teheran am Mittwochabend (Bild: AFP)

Unter den Opfern seien sowohl Sicherheitskräfte als auch Demonstranten, berichtete das Staatsfernsehen am Donnerstag.

Auslöser der Proteste ist der Tod der 22 Jahre alten Iranerin Mahsa Amini. Sie wurde vor gut einer Woche von der Sittenpolizei wegen eines Verstoßes gegen die strenge islamische Kleiderordnung festgenommen. Was genau mit Amini nach ihrer Festnahme geschah, ist unklar. Jedenfalls fiel sie ins Koma und starb am Freitag in einem Krankenhaus.

Kritiker werfen der Moralpolizei vor, Gewalt angewendet zu haben. Die Polizei weist die Vorwürfe zurück. Seitdem demonstrieren landesweit Tausende Menschen gegen den repressiven Kurs der Regierung.

Das Internet ist massiv eingeschränkt und insbesondere mobile Netzwerke sind weitgehend abgeschaltet. Seit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 gelten im Iran strenge Kleidungsvorschriften.

dpa/est/vk

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Ein Kommentar
  1. Frank Mandel

    Das iranische Volk ist ein starkes Volk.
    Zeit, dass Diktatoren fallen.
    Hoffentlich 🙏 schaffen sie es.
    Haltet zusammen!

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