In einer Videobotschaft sprach Selenskyj von Folter, Deportationen, verbrannten Städten und bodenlosem Hass. Die Täter würden auf dem Schlachtfeld und vor Gericht für ihre Taten zur Verantwortung gezogen, so der Präsident. Er kündigte an, alle besetzten Gebiete zu befreien. Die Ukraine setzt weiter auf westliche Waffen, um die Besatzer aus dem Land zu drängen.
Bei Angriffen Russlands in der Süd- und Ostukraine hat es nach örtlichen Behördenangaben zahlreiche Schäden an Gebäuden und Versorgungseinrichtungen gegeben. Nach Einschätzung britischer Militärgeheimdienste nehmen die russischen Truppen seit einer Woche verstärkt die zivile Infrastruktur ins Visier. Angesichts der Rückschläge an der Front hätten sie sich auf Angriffe verlegt, von denen kein unmittelbarer militärischer Nutzen ausgehe. Ziel sei die Demoralisierung der Bevölkerung.
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