Seit Samstagnachmittag ist die von russischen Soldaten besetzte Anlage nur noch über eine Reserveleitung mit dem Stromnetz verbunden. Wie die IAEA mitteilte, wurde die letzte verbliebene Hauptstromleitung gekappt - "nach neuen Bombardements in der Zone", wie es hieß.
Von wem die Bombardements ausgingen, präzisierte die Behörde nicht. Russland und Ukraine machen sich gegenseitig für Angriffe verantwortlich.
Nach Angaben der IAEA ist im AKW Saporischschja nur noch einer von sechs Reaktoren in Betrieb. Strom für die Aufrechterhaltung wesentlicher Sicherheitsfunktionen sei vorhanden.
dpa/dlf/jp/sh