Dutzende Migranten südlich von Rhodos vermisst

Nach einem Bootsunglück in der Nähe der griechischen Ferieninsel Rhodos sucht die Küstenwache den zweiten Tag in Folge nach Überlebenden.

Ein Boot mit Migranten an Bord war am Mittwoch Leck geschlagen und gesunken.

Bisher konnten die griechischen Behörden und ein vorbeifahrender Frachter 29 Menschen retten. An Bord sollen aber 60 bis 80 Menschen gewesen sein.

Das Boot war den Behörden zufolge in der Türkei gestartet und sollte die Menschen nach Italien bringen. Entlang dieser langen und wegen der Winde sehr gefährlichen Route kommt es auf den oft veralteten Booten immer wieder zu Schäden.

In diesem Jahr wurden bereits etliche Boote manövrierunfähig, schlugen Leck oder liefen auf Grund. Dabei kamen auch Menschen ums Leben.

dpa/est

3 Kommentare
  1. Frank Mandel

    Vor Integration gibt es noch etwas anderes.
    Aufklärung und das Bestreben und Wollen der Herkunftsländer, von denen diese Menschen starten, etwas an der eigenen politischen Lage ändern zu wollen.
    Das tun DIESE Länder nicht.
    Aber erhalten Gelder usw….
    Es ist doch nicht unsere Aufgabe, aufzufangen, was diese Länder nicht schaffen!
    Korrupte Machenschaften und das Interesse zu destabilisieren, ist doch der Punkt.
    Hilfe fängt vor Ort an und ist nicht der Ausgangspunkt in einem anderen Land.
    Davon mal abgesehen, ist das ganze Prozedere der Integration hier vor Ort, einer Sickergrube gleich gestellt.
    Oben immer mehr drauf und unten kommt nix durch.
    Dafür muss man nicht studiert haben.
    Und das Rote Kreuz völlig fehl am Platz bzgl des Alleinstellungsmerkmal.
    So kann es nicht klappen.

  2. Marcel Scholzen eimerscheid

    Herr Mandel.

    Alles schön und gut, was Sie da schreiben.Es betrifft nicht unmittelbar diese Schiffskatastrophe.

    Ob ein Flüchtlingsboot oder eine Luxusyacht in Seenot gerät, man muss immer Hilfe leisten.

    Was würden Sie schreiben, wenn eine Luxusyacht eines reichen Ölscheichs
    vor Saint Tropez untergeht ? „Schade um diese Menschen, die hätten für viel Umsatz gesorgt.“

  3. Frank Mandel

    @Herr Scholzen E.:Sie sind mir wortgewaltig immer anscheinend einen Schritt voraus.
    Ich finde das auch sehr interessant.
    Aber Ihre Nachricht auf mein Schreiben trifft nicht den Punkt.
    Nu vermischen Sie da etwas.
    Bitte nehmen Sie sich etwas mehr Zeit und Hingabe, bzgl dessen was ich auf den Punkt bringen wollte.
    Ich mache mir ja auch Gedanken darüber was Sie schreiben.
    Im Ernst.
    Hilfe ist Hilfe zur Selbsthilfe, nie zur Flucht!
    Liebe Grüße
    Frank Mandel