Zahl der Vermissten nach Lawinen-Unglück in Italien auf acht gesunken

Die Zahl der Vermissten nach dem tödlichen Lawinenunglück in den italienischen Dolomiten ist von dreizehn auf acht gesunken. Das bestätigte die Polizei in Trient.

Das abgebrochene Stück des Gletschers auf dem norditalienischen Bergmassiv Marmolata (Bild: Soccorso Alpino/AFP)

Das abgebrochene Stück des Gletschers auf dem norditalienischen Bergmassiv Marmolata (Bild: Soccorso Alpino/AFP)

Vier Ausländer, die bisher als vermisst galten, seien wohlauf. Zudem konnten die Personalien eines schwer verletzten Mannes ermittelt werden, der nach dem Unglück in eine Klinik in Treviso gebracht wurde.

Eine Lawine aus Eis, Schnee und Geröll hatte am Sonntag am Marmolata-Massiv in Norditalien mehrere Bergsteiger unter sich begraben. Die Behörden bestätigten bislang sieben Tote und acht Verletzte.

Weil der Untergrund noch instabil ist und die Behörden weitere Lawinen nicht ausschließen können, überfliegen die Rettungskräfte das Gebiet vorerst mit Drohnen.

dpa/mh