Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine – Russland setzt Eroberung des Donbass fort

Die Ukraine benötigt laut Regierungschef Schmyhal für den Wiederaufbau nach einem Ende des russischen Angriffskrieges voraussichtlich mehr als 700 Milliarden Euro.

Schäden in der ostukrainischen Stadt Lyssytschansk (Bild vom 18. Juni: Aris Messinis/AFP)

Schäden in der ostukrainischen Stadt Lyssytschansk (Bild vom 18. Juni: Aris Messinis/AFP)

Schmyhal sagte auf einer Hilfskonferenz im schweizerischen Lugano, seit dem russischen Einmarsch seien allein an der Infrastruktur Schäden von knapp 100 Milliarden Euro entstanden.

Der ukrainische Präsident Selenskyj, der per Video zugeschaltet war, sprach von einer gemeinsamen Aufgabe für die gesamte demokratische Welt.

Russlands Präsident Putin hat währenddessen seine Truppen zur Besetzung des ostukrainischen Verwaltungsbezirks Luhansk beglückwünscht. Britische Geheimdienste rechnen damit, dass sich die russischen Angriffe als nächstes auf den benachbarten Bezirk Donezk konzentrieren. Dieser gehört wie Luhansk zur Industrieregion Donbass.

dpa/dlf/mh.