Sucharbeiten nach Vermissten in den Dolomiten wird fortgesetzt

Die Rettungskräfte in den italienischen Dolomiten haben nach dem Gletschersturz eine weitere Leiche entdeckt. Das bestätigte die Polizei in Trient. Damit steigt die Zahl der Todesopfer, die bei der Lawine am Sonntag am Berg Marmolata ums Leben kamen, auf sieben.

Das abgebrochene Stück des Gletschers auf dem norditalienischen Bergmassiv Marmolata (Bild: Soccorso Alpino/AFP)

Das abgebrochene Stück des Gletschers auf dem norditalienischen Bergmassiv Marmolata (Bild: Soccorso Alpino/AFP)

Neun Menschen wurden verletzt. Vermisst werden noch 14 Personen. Nach Angaben der italienischen Bergrettung kann es Wochen dauern, bis sie gefunden werden.

Die Vermissten lägen vermutlich unter riesigen Fels- und Eismassen begraben. Die Bergungsarbeiten gestalten sich extrem schwierig, da weitere Gletscherteile abgehen können.

Italienische Medien sprechen von der größten Katastrophe dieser Art, die es je in den Alpen gegeben hat.

dpa/mh/sh