Allein 30 Geschosse wurden demnach auf einen der vier russischen Militärstützpunkte abgegeben. Das teilte der ukrainische Bürgermeister der Stadt auf seinem Telegram-Kanal mit.
Der Stützpunkt sei damit außer Gefecht gesetzt worden. Zudem sei ein russischer Zug mit Nachschub für die russischen Besatzer zum Entgleisen gebracht worden.
Während die russischen Truppen nach Beginn ihrer Invasion Melitopol relativ schnell erobern konnten, gibt es in der zweitgrößten Stadt des Gebiets Saporischschja nach wie vor Widerstand gegen die russische Besetzung. So wurden zuletzt vermehrt Partisanenaktivitäten und Anschläge auf prorussische Beamte in der Region gemeldet. Die Front zwischen russischen und ukrainischen Truppen verläuft derweil rund 60 Kilometer nördlich der Großstadt.
dpa/sh