Der ukrainischen Militärverwaltung zufolge schlugen insgesamt drei russische Raketen ein. Dabei seien ein Mehrfamilienhaus und ein Erholungszentrum getroffen worden.
Angaben aus den Kampfgebieten lassen sich von unabhängiger Seite kaum überprüfen.
Seit Beginn der russischen Invasion Ende Februar haben die Vereinten Nationen mehr als 4.700 getötete Zivilisten erfasst. Die UN geht aber von weitaus höheren zivilen Opferzahlen aus.
Der russische Rückzug von der Schlangeninsel gibt der Ukraine jedoch laut Präsident Wolodymyr Selenskyj eine bessere Position. Selenskyj sagte in einer Videoansprache, die Insel sei ein strategischer Punkt und das verändere erheblich die Situation im Schwarzen Meer. Die Handlungsfreiheit des russischen Militärs werde dadurch deutlich eingeschränkt, auch wenn das noch keine Sicherheit garantiere.
Russland hatte die Schlangeninsel kurz nach dem Angriff auf die Ukraine am 24. Februar besetzt. Moskau nannte den Rückzug jetzt ein "Zeichen des guten Willens". Zuvor hatte die Ukraine einen Angriff auf die Insel gemeldet.
dpa/est