Australien zahlt Entschädigung nach U-Boot-Streit mit Frankreich

Nach dem Zerwürfnis um einen geplatzten milliardenschweren U-Boot-Deal zwischen Australien und Frankreich hat die Regierung in Canberra sich zu einer Entschädigung bereit erklärt.

Australiens Premierminister Anthony Albanese (Bild: David Gray/AFP)

Australiens Premierminister Anthony Albanese (Bild: David Gray/AFP)

Australien wird 555 Millionen Euro an den französischen Schiffbauer Naval Group zahlen. Das sagte der neue Premierminister des Landes, Anthony Albanese. Die Einigung werde einen Schlussstrich unter die Verträge setzen.

Australien, die USA und Großbritannien hatten 2021 ohne Absprache mit den Verbündeten ein neues gemeinsames Sicherheitsbündnis im Indopazifik bekanntgegeben. Australien soll in diesem Rahmen Zugang zur US-Technik für Bau und Betrieb von Atom-U-Booten gegeben werden. Dadurch war ein sicher geglaubter Deal mit Frankreich geplatzt.

Dies hatte zu Spannungen zwischen beiden Ländern geführt.

dpa/cd