Über 100 Schiffbrüchige erreichen Kos schwimmend

Nach dem Untergang eines Segelbootes in der Ägäis haben mehr als 100 Menschen schwimmend die Küste der Touristeninsel Kos erreicht.

Wie die griechische Küstenwache mitteilte, sind alle wohlauf, vermisst wird niemand. Unter den Schiffbrüchigen sind Flüchtlinge aus verschiedenen Staaten Asiens und Nordafrikas, darunter auch 20 Minderjährige.

Sie alle sollen in einem Registrierlager der Insel Kos untergebracht werden. Das Boot war nach Angaben der Menschen von der türkischen Küste bei Bodrum gestartet.

Es ist die erste größere Gruppe von Migranten, der es nach mehreren Monaten gelingt, zu einer griechischen Insel und damit in die EU überzusetzen. Die griechische Küstenwache kontrolliert die Seegrenze zur Türkei seit 2019 sehr streng.

dpa/sh