Selenskyj liefert erschütternden Bericht zur Stadt Mariupol

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat Griechenland eindringlich darum gebeten, den verbliebenen rund 100.000 Menschen in der südostukrainischen Stadt Mariupol zu helfen.

Vor dem griechischen Parlament in Athen, in dem der ukrainische Präsident Selenskyj per Videoschalte eine Rede hielt, versammelten sich in Griechenland lebende Ukrainer zum Protest gegen den Krieg (Bild: Louisa Gouliamaki/AFP)

Vor dem griechischen Parlament in Athen, in dem der ukrainische Präsident Selenskyj per Videoschalte eine Rede hielt, versammelten sich in Griechenland lebende Ukrainer zum Protest gegen den Krieg (Bild: Louisa Gouliamaki/AFP)

„Seit dem Zweiten Weltkrieg haben wir es in der europäischen Geschichte nicht mehr erlebt, dass eine Stadt in Schutt und Asche gelegt wird“, sagte Selenskyj in einer Live-Schalte vor dem griechischen Parlament.

In der Hafenstadt gebe es so gut wie kein intaktes Gebäude mehr, auch die Krankenhäuser seien durch die russischen Angriffe zerstört worden. Die Menschen verhungerten und verdursteten, schilderte Selenskyj.

In Mariupol leben viele Ukrainer griechischer Abstammung. Die Regierung in Athen hat sich bereits seit Kriegsbeginn bemüht, der Zivilbevölkerung bei der Flucht zu helfen und humanitäre Hilfe zu liefern.

dpa/mh