Geld- oder Haftstrafen drohen demnach nun nicht nur wegen sogenannter "Fake News" über die russischen Streitkräfte, sondern auch über die Arbeit russischer Staatsorgane im Ausland. Das betrifft etwa die Arbeit von Behörden, Botschaften oder Handelsvertretungen.
Mit dem neuen Gesetz drohen für die "öffentliche Verbreitung bewusster falscher Informationen unter dem Deckmantel wahrheitsgetreuer Mitteilungen" Strafen bis zu 1,5 Millionen Rubel oder Freiheitsentzug bis zu drei Jahren. Noch härter fallen die Strafen aus für Amtsträger, die solche Handlungen begehen - mit Geldstrafen zwischen drei und fünf Millionen Rubel oder mit Straflager bis zu 15 Jahren.
dpa/sh