Visa und Mastercard stellen Russland-Geschäft ein

Der wirtschaftliche Druck auf Russland nimmt weiter zu. Die beiden weltgrößten Kreditkartenanbieter, Visa und Mastercard, haben ihre Geschäfte mit Russland ausgesetzt.

Visa und Mastercard (Illustrationsbild: Nicholas Kamm/AFP)

Illustrationsbild: Nicholas Kamm/AFP

Mastercard erklärte, dass Karten, die von russischen Banken ausgegeben worden seien, nicht mehr vom Netzwerk des Unternehmens unterstützt würden. Karten, die außerhalb Russlands ausgegeben worden seien, würden nicht mehr in russischen Geschäften oder an Geldautomaten funktionieren. Auch Visa teilte mit, man werde alle Transaktionen in den kommenden Tagen einstellen.

Russlands größte Bank will jedoch absichern, dass die Menschen weiter mit ihren Karten bezahlen und Geld abheben können. Bei Zahlungen innerhalb Russlands oder bei Überweisungen werde die Abschaltung von Visa und Mastercard keine Auswirkungen haben, teilte die Bank mit.

Wer aber im Ausland lebe, solle jetzt noch rasch Geld mit den Karten abheben oder größere Ausgaben bezahlen, bevor die Systeme nicht mehr funktionierten. Die Geldkarten sollen den Angaben zufolge auch noch weiter in der Türkei, in Zypern und in einigen anderen Ländern funktionieren, hieß es weiter.

dpa/dlf/sh