Papst Benedikt XVI. nennt Falschaussage „Versehen“

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat eingeräumt, bei seiner Stellungnahme für das Missbrauchsgutachten des Erzbistums München und Freising an einer wichtigen Stelle eine falsche Aussage gemacht zu haben.

Der frühere Papst Benedikt XVI., hier auf einem Foto aus dem Jahr 2013 (Bild: Gabriel Bouys/AFP)

Der frühere Papst Benedikt XVI., hier auf einem Foto aus dem Jahr 2013 (Bild: Gabriel Bouys/AFP)

In einem schriftlichen Statement seines Privatsekretärs ist von einem „Fehler“ und einem „Versehen bei der redaktionellen Bearbeitung“ seiner Stellungnahme die Rede.

Demnach gibt Benedikt nun doch zu, im Jahr 1980 als Erzbischof an einer bestimmten Sitzung teilgenommen zu haben. Bei dieser Sitzung wurde nach Überzeugung der Gutachter über einen Priester gesprochen, der mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern auffällig geworden war. Dieser Priester wurde später in Bayern wieder als Seelsorger eingesetzt.

In dem Gutachten, das das Erzbistum München und Freising in Auftrag gegeben hat, wird Benedikt in insgesamt vier Fällen Fehlverhalten vorgeworfen.

Benedikt erklärte, dass die falsche Aussage nicht aus böser Absicht heraus geschehen ist. Dieser Fehler tut ihm sehr leid und er bittet, diesen Fehler zu entschuldigen.

dpa/okr

3 Kommentare
  1. Marcel scholzen eimerscheid

    …wer glaubt wird selig…

  2. Frank Mandel

    Nicht alle über einen Kamm scheren- man unterschätze die Unterwanderung der eingeladenen Freimaurer Logen nicht in Kirchen, Schulen und Bildungs- sowie Pflege Sektoren.
    Engagierte Menschen zeigen sich da oft links- oder rechts extremistisch.
    Wer nimmts denn den alten Männern übel, andere sin ausrangiert, in dem katholischen Verein werden alte Menschen eben noch instrumentalisiert und sie freuen sich über ihre neuen Kleider der schönen Zeiten.
    Da geht halt der ein oder andere mal flöten.
    Aber die Neu- Verrückten stellen die armen „sich jetzt outenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der katholischen Vereinigung dar“, sie bringen das Fass zum Überlaufen: arbeiten sie denn seit Jahren der Unterdrückung bei einem Arbeitgeber der sie gar nicht haben will und da protestieren die nun gegen oder stellen sich neu auf. „Lesben und Schule, wir sind die katholische Kirche“. Eben nicht , sie haben das bis jetzt nicht gemerkt.
    Randale machen, darum gehts.

  3. Guido Collas

    Herr Mandel.
    Was heißt hier alter Mann? Vor über 40 Jahren war er auch noch nicht so alt.
    Da kann nicht von einem “ Versehen “ die Rede sein.
    Aber immer noch zu Feige dafür Gerade zustehen.