Dutzende Migranten in der Ägäis ertrunken – Athen kritisiert Ankara

In der Ägäis sind seit Mittwoch mindestens 30 Migranten ertrunken. Dutzende werden noch vermisst. Das teilte die griechische Küstenwache am Samstag mit.

Die Regierung machte die Türkei und skrupellose Schleuser dafür verantwortlich. Schleuserbanden setzten ihre verbrecherische Aktivität ungehindert fort. Das sagte Schifffahrtsminister Giannis Plakiotakis im griechischen Fernsehen.

Die Türkei stoppe das Auslaufen solcher Boote nicht. In der Nacht zum Samstag hatten Fischer und die Küstenwache nach dem Kentern eines Flüchtlingsbootes vor der Ferieninsel Paros 16 Leichen geborgen.

Bereits am Donnerstag waren nordwestlich von Kreta elf Menschen ums Leben gekommen.

dpa/cd