Türkei friert Vermögen von 770 Personen ein

Die türkische Regierung lässt die Vermögenswerte von 770 Menschen einfrieren. Die Maßnahme richtet sich gegen mutmaßliche Mitglieder von Organisationen, die in der Türkei als terroristische Vereinigungen eingestuft werden.

Die Entscheidung betrifft allein mehr als 450 mutmaßliche Mitglieder der Gülen-Bewegung und eine ihr nahe Stiftung. Ankara macht die Gülen-Bewegung für den Putschversuch 2016 verantwortlich und geht regelmäßig gegen mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer vor.

Neben mutmaßlichen Mitgliedern verschiedener verbotener linker und islamistischer Organisationen wurden auch über 100 mutmaßliche Mitglieder der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK gelistet. Wie viel Vermögen damit insgesamt eingefroren wird, war zunächst nicht bekannt.

dpa/sh