Unicef: 100 Millionen mehr Kinder wegen Corona in Armut abgerutscht

Die Corona-Pandemie hat nach einer Studie des UN-Kinderhilfswerks Unicef weltweit zusätzlich 100 Millionen Kinder in Armut gestürzt.

Plakat mit Hinweis auf arme Kinder

Illustrationsbild: Valentine Chapuis/AFP

Das sind zehn Prozent mehr seit 2019. Schon vor der Pandemie hatten eine Milliarde Kinder weltweit nicht ausreichend Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Unterkünften, Ernährung, sanitären Einrichtungen oder sauberem Wasser.

Eine solche Krise habe es in den 75 Jahren seit Bestehen von Unicef noch nicht gegeben. Laut Unicef wird es im besten Fall sieben bis acht Jahre dauern, bis die Rückschläge in vielen Bereichen wieder wettgemacht sind.

dpa/sh